Allgemeines

Das Autogene Training („aus sich heraus üben“) wurde von dem Berliner Neurologen und Psychiater Johannes Heinrich Schultz (1884 – 1970) in den zwanziger Jahren entwickelt. Das Ziel des AT ist ein Ausgleich zwischen Spannung und Entspannung.
In der Grundstufe, die aus 6 Übungen besteht:

  1.  erleben der Schwere
  2.  erleben der Wärme
  3. Herzregulierung
  4. Atemregulierung
  5. Bauchwärme
  6. Stirnkühlung

lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich auf Knopfdruck entspannen zu können. Jede Übung wird im Sitzen oder Liegen durchgeführt. Durch das Wiederholen der Übungsformeln (z.B.: „meine Arme und Beine sind angenehm warm“) erreicht man den gewünschten Effekt. Der Körper reagiert von Übung zu Übung schneller, da er sich an die Anforderungen gewöhnt. Das Umschalten von dem Zustand der Anspannung zur Entspannung gelingt durch Übung und Wiederholung immer besser. Das Autogene Training kann bei Kopfschmerzen und Migräne angewendet werden, zusätzlich bewirkt es eine Stärkung der Persönlichkeit und fördert Kreativität.

Die progressive Muskelentspannung ist ein systematisches Muskelentspannungstraining.
Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Edmund Jacobson (1885 – 1976) entwickelt. Abwechselnd werden bestimmte Muskelpartien angespannt und nach wenigen Sekunden wieder losgelassen. Die PME ist eine leicht erlernbare Entspannungsmethode durch die eine körperliche und seelische Wohlspannung gefördert wird. Sie ist leicht erlernbar und einzusetzen bei Angstsituationen, Schlafstörungen, Muskulären Verspannungen und Magen- Darmstörungen.